Notfallausrüstung bei Rettungsdiensten

Die Notfallausrüstung bei Rettungsdiensten ist standardmäßig sehr kompakt und vielschichtig ausgestattet. Die Notfallausrüstung besteht aus Komponenten zur Atmung, Diagnostik, Verbandstoffen und Infusionen.

Für die Atmung befinden sich Beatmungsbeutel, Beatmungsmasken in den Größen 3 und 5, ein Reservoirbeutel, eine O2 Leitung mit 1,80 Meter Schlauch und Quedeltuben in den Größen 5 ( lila), 4 ( rot) und 3 (grün) in der Notfalltasche.

Um eine schnelle und präzise Diagnose stellen zu können, benötigen die Rettungsdienste in ihren Notfalltaschen zudem verschiedene Komponente, die ebenfalls in den Notfalltaschen vorhanden sein müssen. Dazu zählen Blutdruckmessgeräte, die über einen Messbereich bis 300 mmHg und No-Pin-Stopp Bewegung verfügen. Des weiteren gehört ein Stethoskop mit einer ausgezeichneten Akustik und einem leichten Bruststück aus Aluminium in den Notfallkoffer. Die Diagnostiklampe und das Blutzuckermessgerät sind ebenfalls Kernstücke der Notfalltaschen bei Rettungsdiensten.

Verbandstoffe sind natürlich ebenso unabdingbar in einer Notfalltasche. Die DIN 13157 muss eingehalten werden. Diese umfasst folgende Verbandstoffe: Heftpflaster A 5 x 2,5, 8 mal Wundschnellverband E 10 x 6, 5 mal Fingerkuppenverband, 5 mal Wundschnellverband E 18 x 2, 10 Pflasterstrips, 3 Verbandpäckchen M, 2 Verbandpäckchen G, 1 Verbandtuch R, 1 Verbandtuch G, 6 Kompressen 100 mm x 100 mm, 2 Augenkompressen, 1 Rettungsdecke, 3 Fixierbinden FB 6, 3 Fixierbinden FB 8, 1 Netzverband für Extremitäten, 1 Dreiecktuch, 1 Schere, 10 mal Vliesstofftücher, 2 Folienbeutel, 4 Einmalhandschuhe in verschiedenen Größen, 1 Erste Hilfe Broschüre und 1 Inhaltsverzeichnis.

Sollten Infusionen nötig sein beinhaltet eine Notfalltasche zudem 3 Venenverweilkanülen, 1 Infusionssystem, 1 Packung Kanülenpflaster und 4 Alkoholtupfer.