Was ist ein Stethoskop

Schenkt man dem griechischen Ursprung des Wortes Glauben, so dient dieses Werkzeug dem “Betrachten der Brust”. Tatsächlich kann ein Stethoskop jedoch deutlich mehr: Seine Einsatzmöglichkeiten reichen von der Humanmedizin über die Veterinärmedizin bis hin zu maschinenbautechnischen Anwendungen.

In allen Fällen dient es der Diagnostik akustisch wahrnehmbarer Phänomene, anhand derer der geübte Mediziner oder Techniker Rückschlüsse auf bestehende Erkrankungen oder – im technischen Umfeld – auf Materialfehler ziehen kann. Im Alltag begegnet uns das Stethoskop jedoch ausschließlich beim Arzt. Vermutlich ist jeder Mensch in unserer westlichen Welt schon einmal buchstäblich mit einem Stethoskop in Berührung gekommen, wenn er im Laufe einer ärztlichen Untersuchung „abgehört” werden musste. Dieses „Abhören”, das im medizinischen Fachjargon „Auskultation” heißt, erfolgt stets mittels eines Stethoskops. Daher der Name – könnte man meinen. Damit läge man aber ähnlich falsch, wie die alten Griechen mit ihrer Brustbetrachtung. Richtig ist hingegen, dass das Stethoskop dem Arzt willkommenes Hilfsmittel beim akustischen Erkennen von Strömungsgeräuschen in Herz und Blutgefäßen, von pathologischen Atemgeräuschen in der Lunge oder gar von rumorender Darmtätigkeit ist. Auch beim herkömmlichen Blutdruckmessen ist das Stethoskop unverzichtbar.

Kurzum: Allem, was im Körper Geräusche macht, die mit bloßem Ohr nicht oder nicht genau genug zu hören sind, rückt man mit einem Stethoskop völlig schmerzfrei zu Leibe. Denn eine mit geschultem Ohr gewissenhaft durchgeführte Auskultation lässt oft Rückschlüsse auf eine mögliche Erkrankung zu, die sonst nur mittels langwieriger Untersuchungsprozeduren oder teurer Apparatemedizin zu diagnostizieren gewesen wäre. Alles, was das Stethoskop dazu braucht, sind ein metallischer Kopf, ein Schlauch und die obligatorischen Ohrbügel.


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