Hausfassade sanieren und sparen

Gerade jetzt wundert sich so mancher über steigende Heizkosten. Meist sind es Eigentümer von Häusern, oder Mieter die in Objekten wohnen, die noch nicht über eine energetische Fassade verfügen. Oft ist keinerlei Wärmedämmung vorhanden und die Wärme kann durch das Mauerwerk entweichen.

In Deutschland sind fast alle älteren Häuser davon betroffen. Das macht sich natürlich auf der Heizkostenrechnung bemerkbar. Von den Vorgaben der Energieeffizienz, wie sie die Energieeinsparverordnung (EnEV) 2007 vorschreibt, sind diese Gebäude weit entfernt. Und dabei werden Sanierungsmaßnahmen staatlich gefördert. Um zunächst den notwendigen Bedarf genau zu ermitteln, steht ein Fachmann für eine Vor-Ort-Energiesparberatung zur Verfügung. Der Ingenieur oder Techniker wird ebenfalls staatlich gefördert. Wie hoch seine Beratung bezuschusst wird, hängt vom Typ des Gebäudes und von der Anzahl der Wohneinheiten ab. Er klärt die künftigen Bauherren über die notwendigen Maßnahmen und die Möglichkeiten der staatlichen Förderung auf. Gerade bei der energetischen Fassadensanierung sollte auf Qualität geachtet werden. Denn durch zum Beispiel Hochleistungsdämmsysteme ist ein Wärmeleitwert von 0,022 W/mK möglich. Oft haben sich dann schon nach wenigen Jahren die Anschaffungskosten amortisiert.

Bei Eigenfinanzierung kann man mit bis zu 17,5 Prozent der Investitionskosten bzw. bis zu 13.125,- Euro vom Staat rechnen. Entscheidet man sich für einen Kredit, so ist ein vergünstigter Zinssatz, sowie ein Tilgungszuschuss von 12,5 Prozent zu erwarten. Neben der Heizkostenersparnis ist natürlich die Optik der neuen Fassade sehr ansprechend. Insgesamt kann durch eine energetische Fassadensanierung der Wert des Eigenheims, oder der geschäftlichen Immobilie um einiges erhöht werden. Darum wird die bauliche Maßnahme von Fachleuten auch dringend empfohlen.