Pädagogische Grundlage der Holzspielzeuge
Holzspielzeuge waren lange Zeit kaum noch zu finden und in Kaufhäusern quasi nicht mehr vorhanden. Doch mittlerweile sind sie wieder aktuell geworden. Wie Maria Montessori schon zu Beginn des 21. Jahrhunderts erklärte, ist Holzspielzeug ein Medium, welches den Kindern durch seine natürliche Herkunft die Möglichkeit gibt spielerisch die Umwelt zu entdecken. Dieses, in der Fachsprache Explorative Verhalten genannte Spielen und Lernen, ist für ein Kind die optimale Möglichkeit, um neue Erfahrungen zu sammeln.
Durch das nahezu unverwüstliche Material kann Holzspielzeug ein Kind über Jahre hinweg begleiten und somit ein Begleiter auf dem Weg in die Schulzeit sein. Auch ist das übliche Material von Spielzeug heutzutage Plastik, welches nur geringen Wert hat, wenn es darum geht die Wahrnehmung der Kinder anzusprechen.
Holz jedoch besitzt verschiedene Maserungen, wird warm bei Benutzung und fühlt sich natürlicher an. Somit fordert dieses Spielzeug bereits von Anfang an die Wahrnehmung und Entwicklung der Kinder.
Fantasie und Spielzeug
Ein zusätzlicher großer Vorteil des Holzspielzeugs ist seine Vielfältigkeit. Für Kinder ist die Auseinandersetzung mit ihrer Umwelt von besonderer Bedeutung. In dem Familienrollenspiel “Mutter, Vater, Kind” etwa werden soziale Situationen nachgespielt und verarbeitet. Dabei ist die Fantasie des Kindes gefragt. Gegenstände, wie eine Holzeisenbahn oder ein Puppenhaus ermöglichen den Kindern die Fantasien besonders gut auszuleben und umzusetzen.
Andere Spielzeuge nehmen solche Fantasien zumeist vorweg und können nur auf eine bestimmt Art genutzt werden. Zusätzlich benötigen sie Batterien oder enthalten Bestandteile, welche schnell zerbrechen oder sogar ungesund sein können. Daraus lässt sich abschließend sagen, dass Holzspielzeug optimale Vorrausetzungen für die Entwicklung eines Kindes bieten kann und von führenden Pädagogen empfohlen wurde.