Tiermedikamente zur Entwurmung

Freilaufende Hauskatzen kommen auf ihren Ausflügen durch Feld und Flur in Kontakt mit Parasiten aller Art. Besonders häufig werden Wurmeier und -larven aufgenommen, sie finden sich beispielsweise auf Feuchtwiesen, Weideflächen, Gärten und sogar in verschmutzten Sandkästen. Die mikroskopisch kleinen Wurmeier können auch von Katzenflöhen übertragen werden und befinden sich darüber hinaus in klassischen Beutetieren, wie Mäusen und Vögeln. Einmal aufgenommen, breiten sie sich im Darm unserer Vierbeiner aus, wo sie das Gewebe schädigen, die Immunabwehr schwächen und zu Blutarmut und Abmagerung führen können. Wem die Gesundheit seiner Katze lieb ist, der sollte sie regelmäßig entwurmen. Entsprechende Tiermedikamente sind bei Tierärzten und Tierapotheken erhältlich.

Anzeichen für einen Wurmbefall bei Katzen

Ein geringer Wurmbefall verläuft häufig unauffällig, ist aber dennoch schädlich für die Katze, weshalb eine Entwurmung durch Tiermedikamente grundsätzlich in einem bestimmten Turnus erfolgen sollte. Ein eindeutiges Indiz für einen Wurmbefall ist das „Schlitten fahren“, bei dem die Katze mit dem Po über den Teppich rutscht, um den starken Juckreiz am After zu beseitigen. Ein aufgetriebener Bauch, eine starke Abmagerung, Erbrechen, Verstopfung, Durchfall und Ekzeme, sind weitere Symptome, die auf einen Wurmbefall hindeuten können. Bei einem stumpfen und struppigen Fell, sollte man ebenfalls immer an einen Parasitenbefall denken.

Tiermedikamente zur Entwurmung

Tiermedikamente zur Entwurmung gibt es in verschiedenen Darreichungsformen, die Palette reicht von Tabletten, Spritzen und Gels bis hin zu Pasten und Tropfen. Bei der Wahl des richtigen Medikaments sollten man sich vom Tierarzt beraten lassen, da nicht jedes Entwurmungsmittel alle Parasiten erfasst. Einige Katzen verweigern die Aufnahme des schlecht schmeckenden Wurmmittels und lassen sich auch vom geschickten Untermischen ins Lieblingsfutter nicht überlisten. Für sie können Spot-on-Tiermedikamente eine komfortable Lösung. Dabei handelt es sich um starke Tropfen, die in den Nacken der Katze geträufelt und über die Haut aufgenommen werden.