2009 Juni » Archiv » PR Pressemitteilungen
Durchführung eines Sehtests

Durch einen Sehtest bei Ihrem Augenarzt, Optiker oder teilweise auch bei Ihrem Kurs zu Lebensrettenden Sofortmaßnahmen am Unfallort als Maßnahme zum Führerscheinerwerb, können Sie herausfinden inwieweit Ihre Sehstärke beeinträchtigt ist.

Bei einem Sehtest ist es grundlegend so, dass Sie sich Objekte aus der Nähe und aus der Ferne, sowie große und kleine Buchstaben betrachten müssen. Dabei wird noch zwischen zwei verschiedenen Verfahren unterschieden. Zum einen dem Verfahren zur Ermittlung der Fernsehschärfe und zum anderen dem der Nahsehschärfe. Bei der Fernsehschärfe müssen Sie auf eine Tafel im Abstand von fünf oder sechs Metern schauen und bei der Nahsehschärfe befindet sich die Tafel im Abstand von ungefähr 30 Zentimetern vor Ihnen. Bei der Ermittlung Ihres Sehempfindens ist es wichtig beide Tests durchzuführen, um Kurzsichtigkeit und Weitsichtigkeit genau erkennen zu können.

Besonders beliebt ist das Benutzen von Buchstabenreihen. Auf der Ihnen vorgelegten Sehprobetafeln werden sich mehrere Buchstabenreihen befinden, die Sie soweit es geht aufsagen. Je nachdem wie viele Reihen Sie lesen können, kann der Arzt oder Optiker gut abschätzen welcher Sehstärke Sie unterliegen. Eine weitere Methode, die auf dem gleichen Prinzip basiert, ist die Landoltring Methode. Bei dieser schauen Sie sich keine Buchstaben, sondern Ringe mit seitlichen Öffnungen an. Sie haben dann die Aufgabe die Seite der Ringöffnung zu benennen.

In der Regel machen Sie den Sehtest für beide Augen separat, sodass eins Ihrer Augen immer abgedeckt ist. Besonders beim Arzt müssen sie direkt durch ein spezielles Gerät schauen, welches Ihnen ein Auge automatisch abdeckt. Außerdem kann der Arzt durch spezielle Gläser ihre Sehschärfe verbessern und somit auch Ihre Sehstärke genau bestimmen.

Notfallausrüstung bei Rettungsdiensten

Die Notfallausrüstung bei Rettungsdiensten ist standardmäßig sehr kompakt und vielschichtig ausgestattet. Die Notfallausrüstung besteht aus Komponenten zur Atmung, Diagnostik, Verbandstoffen und Infusionen.

Für die Atmung befinden sich Beatmungsbeutel, Beatmungsmasken in den Größen 3 und 5, ein Reservoirbeutel, eine O2 Leitung mit 1,80 Meter Schlauch und Quedeltuben in den Größen 5 ( lila), 4 ( rot) und 3 (grün) in der Notfalltasche.

Um eine schnelle und präzise Diagnose stellen zu können, benötigen die Rettungsdienste in ihren Notfalltaschen zudem verschiedene Komponente, die ebenfalls in den Notfalltaschen vorhanden sein müssen. Dazu zählen Blutdruckmessgeräte, die über einen Messbereich bis 300 mmHg und No-Pin-Stopp Bewegung verfügen. Des weiteren gehört ein Stethoskop mit einer ausgezeichneten Akustik und einem leichten Bruststück aus Aluminium in den Notfallkoffer. Die Diagnostiklampe und das Blutzuckermessgerät sind ebenfalls Kernstücke der Notfalltaschen bei Rettungsdiensten.

Verbandstoffe sind natürlich ebenso unabdingbar in einer Notfalltasche. Die DIN 13157 muss eingehalten werden. Diese umfasst folgende Verbandstoffe: Heftpflaster A 5 x 2,5, 8 mal Wundschnellverband E 10 x 6, 5 mal Fingerkuppenverband, 5 mal Wundschnellverband E 18 x 2, 10 Pflasterstrips, 3 Verbandpäckchen M, 2 Verbandpäckchen G, 1 Verbandtuch R, 1 Verbandtuch G, 6 Kompressen 100 mm x 100 mm, 2 Augenkompressen, 1 Rettungsdecke, 3 Fixierbinden FB 6, 3 Fixierbinden FB 8, 1 Netzverband für Extremitäten, 1 Dreiecktuch, 1 Schere, 10 mal Vliesstofftücher, 2 Folienbeutel, 4 Einmalhandschuhe in verschiedenen Größen, 1 Erste Hilfe Broschüre und 1 Inhaltsverzeichnis.

Sollten Infusionen nötig sein beinhaltet eine Notfalltasche zudem 3 Venenverweilkanülen, 1 Infusionssystem, 1 Packung Kanülenpflaster und 4 Alkoholtupfer.