Mit der Konjunktur zu gehen ist einer der grundlegenden Dinge, die bei einer Aktienanalyse beachtet werden sollten. Denn die Unternehmen bewegen sich nicht im luftleeren Raum. Ihre Gewinne, und damit auch ihre Aktienkurse, sind stark an die Entwicklung der Wirtschaft geknüpft.
Für eine grundlegende Aktienanalyse muss man sich zwei Dinge Fragen: In welchem Umfeld befindet sich das Unternehmen, wie gestaltet sich der große Rahmen? Und wo steht das Unternehmen meiner Wahl? Hier ist es ganz wichtig, die allgemeine Konjunkturentwicklung im Blick zu haben. Welche zukünftige Wirtschaftsentwicklung zeichnet sich ab, die für die Anlage entscheidend sind. Hier ist es wichtig, die gesamtwirtschaftliche Bewertung im Blick zu haben und nicht nur die in Deutschland, sondern auch die in Europa, Asien und vor allem die der USA. Für die Bewertung der Entwicklung der Konjunktur gibt es verschiedene Kriterien, die bei einer Aktienanalyse wichtig sind. Das ist zum einen die Zinshöhe für Kredite, der Umlauf der Geldmenge, die Investitionsrate der Unternehmen, die Höhe der Arbeitslosigkeit und vieles andere, welches für die Aktienanalyse im Internet, Börsenzeitungen und Fernsehen nachgelesen und studiert werden kann.
Ist eine Bewertung des Konjunkturverlaufs erfolgt, sollte bei einer Aktienanalyse die genaueren Daten des Unternehmens betrachtet werden. Ein beliebtes Analysekriterium ist das Analysieren des Kurs-Gewinn-Verhältnis der Aktie. Die aktuelle Lage des Unternehmens kann genauer durch die Bilanz eingeschätzt werden. Je höher die Eigenkapitalquote ist, desto bodenständiger ist das Unternehmen. Der Deckungsgrad des Unternehmens gibt Ausschluss darüber, inwieweit sich ein Unternehmen langfristig finanzieren kann. Auch der Blick auf die Konkurrenz ist sehr wichtig. Wie steht es mit der Wettbewerbssituation des Unternehmens und welche Position hat das Unternehmen auf dem allgemeinen Markt.