2010 April » Archiv » PR Pressemitteilungen
Kredite für Selbständige

Für Selbständige gestaltet sich die Suche nach einem Kreditgeber schwieriger als für abhängig Beschäftigte. Sie können die üblichen Sicherheitsleistungen in Form von festem monatlichen Arbeitseinkommen nicht nachweisen. Abhängig von der Auftragslage ist ihr Einkommen sehr schwankend. Die Banken stufen die unregelmäßigen Einkünfte als Risiko ein und sind mit der Kreditvergabe entsprechend zurückhaltend. Im Normalfall müssen Selbständige höhere Effektivzinsen in Kauf nehmen als andere Kreditnehmer. Da spielt es auch keine Rolle, ob bereits ein langjähriges Kundenverhältnis zu der örtlichen Hausbank besteht, die internen Vorgaben der Banken lassen wenig Spielraum für besondere Konditionen.

Selbständige sind gut beraten sich auf der Suche nach einem günstigen Kredit ins Internet zu begeben. Kreditportale bieten Kreditvergleiche speziell für Selbständige an. Grundsätzlich können Online-Banken die besten Kreditkonditionen anbieten, da sie aufgrund ihren schlankeren Betriebsstruktur - sie verzichten auf örtlichen Filialen und Beratungspersonal - geringere Grundkosten haben. Von den zinsgünstigen Onlinekrediten können Selbständige ebenso profitieren, wie normale Arbeitnehmer. Bei Selbständigen wird die individuelle Kreditwürdigkeit sorgfältiger geprüft.

Vielen Kreditinstitute verlangen einen Nachweis über die Dauer der Selbständigkeit. Diese sollte seit mindestens einem Jahr bestehen und erfolgreich laufen. Darüber hinaus verlangen die Banken die Vorlage einer Betriebswirtschaftlichen Auswertung, um sich ein Bild über die wirtschaftliche Basis der Selbständigkeit zu machen. Verheiratete Selbständige können als zusätzliche Sicherheit das Einkommen des Ehepartners in die Waagschale werfen.

Aus Sicht des Kreditgebers stellt die Aufnahme eines Bürgen in den Kreditvertrag eine optimale Sicherheit dar. Das geringere Kreditausfallrisiko wird mit günstigeren Effektivzinsen belohnt.

Baufinanzierung - (k)ein Buch mit sieben Siegeln

Wer sich mit dem Bau eines Hauses beschäftigt, der muss sich in der Regel auch Gedanken über die entsprechende Finanzierung seiner Pläne machen. In den meisten Fälle hat man das notwendige Geld für die Realisierung seiner Bauträume nicht auf der hohen Kante oder im Sparstrumpf und so wendet man sich an Banken oder andere Finanzierungsunternehmen, um einen Kredit aufzunehmen.

Um sich mit dem Thema Baufinanzierung konkreter beschäftigen zu können, sollte man sich zunächst ein genaues Bild der persönlichen Lage verschaffen. Welcher Betrag muss überhaupt finanziert werden, wie wird sich das Einkommen entwickeln und welchen finanziellen Spielraum hat man zur monatlichen Rückzahlung der Kredite in Form von Zinsen und Darlehen. Bevor man in das erste Bankengespräch zur Baufinanzierung startet, sollte man sich im Internet oder in Büchern ein Grundverständnis der wichtigsten Kreditformen aneignen und sich erarbeiten, welche Parameter bei der Bewertung eines Baukredits überhaupt wichtig sind.

Die häufigste Form der Baufinanzierung ist das sogenannte Annuitätendarlehen. Dabei wird zwischen der Bank und dem Kreditnehmer eine Kreditsumme, die Laufzeit und der Zinssatz vereinbart. Der Schuldner entscheidet dann, welchen Betrag er monatlich zur Rückzahlung des Darlehens aufwenden kann. Dieser Betrag, die Annuität, bleibt in der Regel über die gesamte Laufzeit der Vereinbarung gleich. Allerdings verändern sich die Zins- und Tilgungsanteile ganz entscheidend. Mit fortschreitender Zeit wird der Zinsanteil immer kleiner, die Tilgung immer umfangreicher. Über die Vereinbarung einer Sondertilgung kann man erreichen, dass der verbleibende Kreditbetrag schneller sinkt, was zu einer weiteren Senkung des Zinsanteils führt.