Lange Zeit wurden Gleichstrommotoren nur dort benutzt wo es wirklich sein musste. Heutzutage dagegen hat sich ihr Image grundlegend gewandelt. Sie gelten als ausgereift und zukunftsweisend und stehen kurz davor zu einem wichtigen Bestandteil unser aller Leben zu werden.
Die Problematik der letzten Jahren
Gleichstrommotoren sind schon seit langer Zeit nicht mehr aus Industriebetrieben wegzudenken. Allerdings galten sie meist als sehr aufwändig in der Wartung und wurden nur benutzt, weil viele Geräte nicht permanent über einen Wechselstrom Anschluss verfügten. Beispielsweise benötigen alle batteriebetriebenen Geräte einen Gleichstrommotor, da eine Batterie nun mal nur Gleichstrom liefert.
Die Ursache des Problems
Die Anfälligkeit der Gleichstrommotoren rührte lange Zeit von ihrer Bauweise her. Im Inneren eines Gleichstrommotors rotiert nämlich eine stromdurchflossene Leiterspule im Magnetfeld eines umliegenden Magneten. Diese Rotation kommt durch die so genante Lorentzkraft zustande, bei der ein stormdurchflossener Leiter, eine Kraft erfährt, sobald er sich, in einem sich änderndem, Magnetfeld befindet. Nun muss die Leiterspule durchgehend mit Strom versorgt werden um die Rotation am laufen zu halten. Da Kabel sich durch die permanente Rotation Verknoten würden, wurden bisher Kohlebürsten eingesetzt, die den Stromfluss gewährleisteten. Allerdings waren eben diese Kohlebürsten für den hohen Wartungsaufwand verantwortlich, da sie sich durch die permanente Rotation sehr schnell abnutzten.
Bürstenfreie Zukunft
Die Lösung stellen nun bürstenfreie Gleichstrommotoren dar, die nahezu keine Wartung benötigen und uns allen sicherlich noch oft begegnen werden. Spätestens nach dem Durchbruch des Elektroautos wird jeder Autofahrer einen Gleichstrommotor benötigen, der sein Auto antreibt, da Elektroautos mit Akkus betrieben werden und diese eben Gleichstrom und keinen Wechselstrom liefern.