Die Goldanlage schützt vor Inflation

In wirtschaftlich schwierigen Zeiten gerät die Goldanlage stets in den Fokus der Anleger, sie schätzen die hundertprozentige Sicherheit die eine Investition in physisches Gold zu bieten vermag. Das Edelmetall hat im Gegensatz zu Aktien und Papiergeld im Laufe der Geschichte noch nie seinen kompletten Wert eingebüsst, zudem ist es ein allgemein akzeptiertes Zahlungsmittel in Zeiten höchster Not. Gold verbindet als einzige Kapitalanlage hohe Sicherheit mit großem Renditepotential, schließlich ist der Goldpreis abhängig von Angebot und Nachfrage und wird zweimal täglich neu bestimmt. Wer zu einem günstigen Preis einsteigt kann bei einem steigenden Goldkurs unter Umständen mit einer satten Rendite wieder verkaufen.

Was ist bei der Goldanlage zu beachten?

Wer eine Goldanlage tätigen möchte sollte zunächst einen günstigen Goldkurs abwarten und die Angebote der zahlreichen Goldhändler vergleichen. Es empfiehlt sich ausschließlich reines Gold mit höchstem Feingehalt und einer anerkannten Prägung von einer Bank zu kaufen, es lässt sich am leichtesten wieder in Bargeld ummünzen. Gold kann in unterschiedlichen Formen erworben werden, für Laien empfiehlt sich der Kauf von kleinen Barren, sie sind bereits in Mengen ab einem Gramm erhältlich. Ihr Wert ist im Gegensatz zu Münzgold klar definiert und unstrittig. Die vielfach beworbenen Sammlermünzen bringen in den seltensten Fällen die gepriesenen Wertsteigerungen, hier kauft man mehr als der reine Goldanteil wert ist. Anlagegold wird zum tagesaktuellen Goldpreis zuzüglich eines Ausgabeaufschlags verkauft. Grundsätzlich sinkt der prozentuale Ausgabeaufschlag mit zunehmender Menge, so dass der Kauf größerer Goldmengen günstiger kommt.

Steuern sparen mit der Goldanlage

Typisches Anlagegold mit höchsten Feingehalt und in entsprechender Form (bspw. Barren oder Münzen) ist von der Mehrwertsteuer befreit. Ebenfalls interessante ist die Befreiung von der Abgeltungssteuer für Erträge aus Goldanlagen. Diese gilt jedoch nur wenn die einjährige Spekulationsfrist eingehalten wurde.

Das KfW-Effizienzhaus 55 setzt Maßstäbe im Energieverbrauch

Das KfW Effizienzhaus 55 zeichnet sich durch einen besonders niedrigen Wärmeenergiebedarf aus, wer sich für diesen innovativen Haustyp entscheidet kann langfristig viel Geld für die Beheizung sparen. Der Name „KfW Effizienzhaus 55” wurde durch die gleichnamige Förderstufe der Kreditanstalt für Wiederaufbau geprägt, sie fördert den Bau dieser Häuser durch zinsgünstige Kredite. Die Kreditverträge haben Laufzeiten zwischen 10 und 30 Jahren und enthalten besonders günstige Konditionen, so sind bis zu 5 tilgungsfreie Jahre möglich.

Energiesparende Technik

Der niedrige Wärmeenergiebedarf der KfW Effizienzhäuser 55 beruht effektiver Wärmedämmung und der Nutzung energiesparender Technik. Häufig kommen Wärmerückgewinnungsanlagen zum Einsatz, die in Verbindung mit einer zentralen Lüftungsanlage der verbrauchten Raumluft ihre Wärme entziehen und der Frischluft wieder zuführen. Entsprechende Anlagen können bis zu 80% der Wärmeenergie zurückgewinnen was die Heizkosten stark reduziert. Die zusätzliche Heizung wird typischerweise durch erneuerbare Energien gespeist, hier bietet sich vor allem die Solarenergie an, sie kann durch eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach produziert werden. Ein KfW Effizienzhaus 55 wird grundsätzlich gen Süden ausgerichtet, um die Sonnenenergie ganz direkt über große Glasflächen „einzufangen”. Die einmal im Haus vorhandene Wärmeenergie geht kaum noch über die luftdicht gedämmten Außenwände verloren und wird optimal ausgenutzt.

Einstufungskriterien

Die Einstufung eines Gebäudes in die Förderklasse „KfW Effizienzhaus 55″ richtet sich nach seinem Jahresprimärenergiebedarf. Die Obergrenze liegt bei 40 kWh je Quadratmeter Fläche. Ein weiteres Kriterium liegt im Transmissionswärmeverlust des Hauses, also dem Wärmeverlust über die Außenflächen des Gebäudes. Ausgehend vom in der Energieeinsparungsverordnung (EnEV) definierten Höchstwert muss das KfW Effizienzhaus 55 mindestens 45% weniger Wärmeverluste aufweisen.