Langfristig haben die Energiekosten nur eine Tendenz: Sie gehen nach oben. Wer gleichwohl seine Energiekosten einigermaßen auf erträglichem Niveau behalten will, sollte entschieden handeln und sein Gebäude Energiebewusst sanieren. Energiebewusste Hausherren unterstützt die KfW sowohl beim Hausneubau als auch bei der Altbausanierung mit individuellen Förderprogrammen. Investoren haben somit die Möglichkeit zwischen einem zinsgünstigen Darlehen mit weiterführendem Tilgungszuschuss oder einem staatlichen Investitions-Zuschuss, für den Fall, dass die Maßnahme der Sanierung aus eigener Tasche getragen wird. Zum 1. Juli 2010 hat die KfW Bank zusätzliche, anspruchsvolle Standards in ihr Förderprogramm eingefügt, die die Anforderungen der Energieeinsparverordnung 2009 noch zusätzlich übertreffen:
1.) Für Neubauten: KfW-Effizienzhäuser 40 und 55
2.) Für Altbausanierungen: KfW-Effizienzhäuser 55 und 70
Wer im Neubau oder bei der Altbausanierung den Richtwert eines Effizienzhäuser der KfW erreicht, wird des Weiteren mit einem extra Tilgungszuschuss belohnt.
Finanzieren Hausherren die Altbausanierung mit eigenen Mitteln, können sie alternativ ohne Umwege bei der KfW einen Investitionszuschuss beantragen. Der Begriff KfW-Effizienzhaus benennt einen Energieeffizienz Standard, der gleichermaßen bei der Sanierung eines Hauses oder bei einem Hausneubau erzielt werden kann. Der Wert hinter dem Effizienz-Haus (zum Beispiel KfW-Effizienzhaus 55) sagt aus, wie entsprechend groß der so genannte Jahresprimärenergiebedarf im Verhältnis zu den gesetzlichen Erfordernissen (nach der Energieeinsparverordnung 2009) an einer neuen Immobilie ist. Effizienzhäuser 55 bspw. braucht höchstens 55 Prozent des Energiebedarfs, eines Neubaus nach aktuellen EnVE Richtwerten. Bei der energetischen Haussanierung auf den Standard eines der KfW-Effizienzhäuser wird empfohlen, einen zertifizierten Energieberater, Beispielsweise einen Ingenieur im Bauwesen, mit der Koordination des Baus und der Überwachung zu beauftragen. Der Fachmann hat einen Überblick über die aktuellen EnEV Bestimmungen und weiß gleichfalls, welche Materialien und Werkstoffe von den hiesigen Hausbaufirmen verbaut werden dürfen, damit der gewünschte Energieeffizienzstandard auch erreicht wird.